
Als ich von der Jahresrückblog Aktion von Judith hörte, war ich sofort begeistert und und hab gedacht, da mach ich mit. Beim weiteren Nachdenken kamen dann Bedenken: Hab ich überhaupt was zu erzählen? Im Jahr 2024 ist doch garnichts spannendes passiert. Als ich dann aber angefangen hab, meine Fotos durchzuscrollen ist mir erst mal wieder bewusst geworden wie viele schöne und manchmal auch nicht schöne Momente wir 2024 hatten.
Ich würde mal sagen, das Jahr 2024 war ein Auf und Ab. Es war viel innere Arbeit angesagt und auch wenn es sich zwischendrin nicht immer so angefühlt hat, würde ich durchaus sagen, dass viel Entwicklung und Wachstum da war. Nur halt eher im stillen, eher unsichtbar. Mein Coaching hat einen festen (wenn auch kleinen) Platz in meinem Leben eingenommen und hat im Jahr 2024 eine Konstante gebildet, während drumherum alles ziemlich chaotisch war. In unserem Landwirtschaftlichen Betrieb war im letzten Jahr so gut wie garnichts planbar. Aufgrund des vielen Regens kam grundsätzlich alles anders als gedacht. Mein Mann hatte gesundheitlich einiges am Start und bei mir war viel innere Arbeit angesagt. Dazwischen noch unserer Kinder, die mit Schule, Hobbies und ihren eigenen Themen auch ganz ordentlich zu tun hatten. Aber eins nach dem anderen…
Das Thema Innere Entwicklung und Traumaheilung begleitet mich ja schon lange. Durch meine heftigen Migräne-Anfälle, die ich seit meiner Jugendzeit habe, war ich schon immer auf der Suche nach der Ursache. Nach dem „was steckt dahinter?“ Warum hab ich das? Die Ärzte waren da leider mit ihrem Latein schnell am Ende und dann stand ich mit den Tabletten in der Hand da… Später kam ich dann durch die Geburt meiner Kinder immer wieder an meine Grenzen und an meine inneren Themen. Ich habe im laufe der Jahre viele Methoden und Ansätze ausprobiert. Manches hat mich kurz begleitet auf meinem Weg, manches ist immer wieder aufgepoppt. Als ich dann zum Morgenlicht-Coaching nach Lea Hamann kam, war das ein bisschen wie „ankommen“, wie wenn etwas in mir innerlich entspannt. 2021 hab ich dann auch die Ausbildung zum Morgenlicht-Coach gemacht und seither Sitzungen gegeben.
Im vergangen Jahr hat die Morgenlicht-Arbeit nun erstmals einen festen Platz in meinem Leben eingenommen. Ich hatte mehrere neue Klienten, die ich über einen langen Zeitraum begleiten durfte. Es war schön zu sehen, wie sich diese Sitzungen positiv auf das Leben und die Gesundheit meiner Klienten auswirkt. Aber auch so spannend zu bemerken, was diese regelmäßigen Sitzungen auch bei mir auslösen.
Da ich ja grundsätzlich eher am Zweifeln bin, was meine Fähigkeiten und mein Wirken angeht, kamen jetzt Gedanken auf wie: Boah, ich kann das ja, das funktioniert wirklich, usw. Also ich würde mal sagen, das Vertrauen in mich selbst, in meine Wahrnehmung und meine Fähigkeiten ist gewachsen. Und das fühlt sich so gut an…
Dieses Jahr war unser Urlaub mit zwei Premieren verbunden: Wir planten tatsächlich 14 Tage Sommerurlaub und wir verbrachten den Urlaub zusammen mit einer befreundeten Familie.
Ersteres (also 14 Tage Urlaub) hat am Ende leider nicht ganz geklappt. 14 Tage Sommerurlaub klingt für die meisten warhscheinlich nach nichts besonderem. Aufgrund unserer Landwirtschaft ist das für uns allerdings garnicht so einfach im Sommer. Üblicherweise planen wir ca 1 Woche Urlaub anfang August, also die erste Ferienwoche in Baden-Württemberg. Das passt dann meistens recht gut in unseren Ablauf. Die letzten Beeren sind geerntet und wenn wir vom Urlaub heimkommen gehts mit dem Pflanzen der Erdbeeren los.
Unser Plan war, dieses Jahr 14 Tage Urlaub rauszuquetschen. Es war uns bewusst, dass das evt. schiefgehen könnte. Aber wir wollten es probieren. Weil wir unbedingt auch mal in die Toscana in ein Ferienhaus mit Pool wollten und da ist finde ich eine Woche einfach zu kurz….
Das Jahr 2024 hat uns da allerdings unsere Pläne durchkreuzt. Durch den vielen Regen das Frühjahr über kam einfach so viel durcheinander. Die Ernten waren teilweise später und dann mit viel mehr Aufwand und Arbeit verbunden. Die Felder konnten nicht vorbereitet werden, weil der Boden viel zu nass war, und, und, und…
Schlußendlich haben wir es dann so gelöst, dass wir meinen Mann nach einer Woche Ulraub in Florenz in den Zug gesetzt haben und ich bin mit den Kindern noch eine Woche länger geblieben und dann mit dem Auto heimgefahren (was für mich eine ziemliche Herausforderung war, da so lange Strecken fahren nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört)
Die zweite Premiere war, dass wir zum ersten mal Urlaub mit Freunden zusammen machten. Ich bin gerne mit anderen Menschen zusammen. Allerdings brauche ich dann doch auch immer wieder Zeit für mich allein oder mit meiner Familie allein. Deshalb waren da schon so gewisse Zweifel, ob das wohl gut geht…
Aber tatsächlich war dieser gemeinsame Urlaub dann so entspannt und erholsam. Wir haben eine so schöne Zeit in dem Ferienhaus verbracht. Das Wetter war toll. Die Kinder hatten viel Spaß im Pool und wir haben gemeinsam die Toscana erkundet. Wir hatten viel Spaß und doch hatte jeder auch Zeit für sich alleine.













Ich hatte 2023 ja bereits meine Webseite gestaltet (www.andreahuber-heilraum.de). 2024 ist die Anzahl meiner Sitzungen gestiegen. Nicht viel, aber ich hatte zum ersten mal regelmäßig Sitzungen. Ich würde sagen, das Coaching hat neben der Landwirtschaft seinen Platz gefunden und darf 2025 weiter wachsen.
Witzigerweise hat sich dann 2024 noch was ganz anderes ergeben: Ich glaube, ich hatte zum ersten mal das Gefühl meinen Haushalt (einigermaßen) unter Kontrolle zu haben. Das klingt für manche vielleicht nach nichts, aber für mich war das immer ein großes Thema. Zeitweise habe ich es abgetan, so auf die Art: „ich bin halt so“. Aber das ständige Chaos und immer das Gefühl zu haben, hinterherzurennen, fand ich dann halt doch nicht so cool. Tatsächlich glaube ich, dass inneres Chaos auch äußeres Chaos nach sich zieht. Und dementsprechend innerliches „aufräumen“ auch äußerliches Aufräumen möglich macht. Also definitiv etwas, auf das ich stolz bin. Geholfen hat mir dabei übrigens das Buch „Die magische Küchenspüle“ Klingt sehr lustig, aber mir hat es sehr geholfen. Ich habe da nicht alles daraus übernommen, aber ich habe durch das Buch ein paar Routinen für mich zu geschaffen, die für mich sehr hilfreich sind.
Und natürlich meine Heimfahrt aus der Toscana. Darauf bin ich schon auch echt stolz. Ich bin kein so begeisterter Autofahrer und bisher war meine Grenze da bei so 2 bis 3 Stunden. Also definitiv keine Langstrecken. Ich würde sagen, die Autofahrt hat definitiv meine Komfortzone überschritten. Da mein Mann jedoch früher aus dem Urlaub heim musste, mussten wir ja irgendwie wieder Nachhause kommen. Und es hat tatsächlich auch alles super geklappt. Selbst dem Gotthard-Tunnel haben wir ohne Stau geschafft…

2024 war für mich persönlich anstrengend, weil ich immer wieder mit inneren Themen zu kämpfen hatte. Über lange Phasen kam ich in starke Erschöpfung und meine Migräne hat mich letztes Jahr wieder verstärkt begleitet. Viele innere Themen kamen zum Vorschein und brauchten entsprechend Zeit und Aufmerksamkeit. Den Spagat zwischen Zeit für Heilung und im täglichen Leben funktionieren fand ich 2024 extrem anstrengend.
Trotz allem hatte ich zwischendrin aber auch Phasen, wo ich auf einmal unheimlich Energie hatte. Wo ich bemerkte, dass Dinge ineinandergreifen und funktionieren. Wo ich vor allem auch bemerkt habe, dass Schritte im Innern auch Veränderungen im Außen nach sich ziehen. Davon kann gerne noch mehr in mein Leben kommen…
Ich biete Coaching-Sitzungen an, in denen ich Morgenlicht-Coaching nach Lea Hamann anbiete. In den Sitzungen wenden wir uns nach Innen, spüren und lauschen, was der Körper uns zu erzählen hat, was er abgespeichert hat im Laufe des Lebens.. Das besondere ist, dass wir körperorientiert arbeiten. Das bedeutet dass wir auch an besonders tiefe, frühkindliche Ebenen und Traumen kommen, die der Körper dann ganz langsam, ganz achtsam loslassen darf. Dies sind Ebenen, die wir mit unserem Verstand garnicht erfassen können, weil sie ganz früh in der Schwangerschaft und in der Baby- und Kleinkindphase schon entstanden.
Stück für Stück kommt dadurch wieder mehr Kapazität in unser Leben. Wir reagieren dann nicht mehr auf Dinge im Außen mit unseren inneren, belasteten Anteilen. Wir haben dann mehr Freiraum, uns selbst im Hier und Jetzt zu spüren und zu agieren. Das bringt so viel mehr Leichtigkeit und Präsenz in unser Leben.
Falls Du Lust hast, mit mir zu arbeiten, kannst Du Dich gerne mit mir in Verbindung setzen. Meine Kontaktdaten findest du hier.
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